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Kategorie: Aktuelles
Jörg Mitzlaff By Jörg Mitzlaff
Jörg Mitzlaff
31.Aug.
31. August 2020
Zuletzt aktualisiert: 31. August 2020
Zugriffe: 6405

Schofheideklänge? Ja, Schorfheideklänge!

"Donna Donna“ Eine musikalische Reise durch das Judentum mit hebräischen, sefardischen und jiddischen Liedern

mit Esther Lorenz, Gesang + Rezitation, und Peter Kuhz, Gitarre

"Am Ende lösten sich die Zuhörer tief bewegt in der Erkenntnis, den uralten Puls des Judentums gefühlt zu haben - einen Atemzug lang." (Rheinische Post)

Mit dem Konzertprogramm „Donna Donna“ benannt nach dem berühmten jiddischen Lied von Sheldon Secunda, das sich metaphorisch mit dem Warschauer Getto beschäftigt, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Auch das Ostjudentum mit seiner reichen lyrischen wie geistlichen Welt findet Raum. Der Poet Abraham Reisen wird oft der „Heinrich Heine der Jiddischen Sprache“ genannt. Sein Gedicht „Vek nisht“ wird als Vertonung von Esther Lorenz im Duett mit Peter Kuhz vorgetragen ,der außerdem das Konzert an der Gitarre begleitet

„Bashana haba'a“ malt Ferientage in Israel mit spielenden Kindern vor die Augen der Zuhörer - und Kranichen, die über den Köpfen hinweg ziehen: „Du wirst sehen - alles wird gut – im nächsten Jahr“ . Esther Lorenz besingt den „Abend der Rosen“ in „Erev shel shoshanim“ - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird und das Hohelied der Liebe von Salomo.

Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. „Adio Querida“ - der Abschied von der Geliebten wurde der Inbegriff dieser musikalischen Überlieferungen der Sefarden. Noch heute erinnert der spanische Flamenco an die maurischen Klänge dieser fast vergessenen Kultur.

Erläuterungen über jüdische Bräuche, Lyrik und die berühmte Prise Humor   vervollständigen dieses Kaleidoskop, das jüdisches Leben von verschiedenen Seiten beleuchten möchte.

"Kaum jemand im Saal dürfte hebräisch verstanden haben, trotzdem gelang es Esther Lorenz, die Gefühlswelt, die zentralen Aussagen der Lieder mit der Sprache der Musik zu vermitteln, dass jeder im Saal verstanden haben dürfte."

(Fränkische Landeszeitung)

Jörg Mitzlaff
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