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Mit der "Heinrich Zille" Berlin zu Wasser entdecken

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Gruppenbild mit einigen Teilnehmer*innen auf der Inselbrücke in Berlin-Mitte

67 Neu- und Altbürger*innen aus Groß Schönebeck führen am 1. Oktober 2017 spreeaufwärts von der Fischerinsel zum Müggelsee und retour. Ziel der Fahrt war, die Integration zu unterstützen, die Verkehrsmittel, Berlin und seine Geschichte kennen zu lernen und die deutschen Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Die Fahrt war unter Leitung von Karin Friedrich im Deutschkurs intensiv vorbereitet worden und das Schiff, das älteste Berliner Fahrgastschiff der Stiftung Museumshafen Berlin, das zur Berliner Gewerbeausstellung im Jahr 1996 erbaut wurde, und die wichtigsten Gebäude und Orte entlang der Fahrstrecke waren vorab vorgestellt worden. So vorbereitet, fuhr man als Gruppe vom Bahnhof Groß Schönebeck bis zur U-Bahnstation Märkisches Museum zur Anlegestelle des Historischen Hafens an der Inselbrücke.

An Bord wurde sie vom Kapitän der Heinrich Zille, Manfred Pflitsch und vom Vorsitzenden der Stiftung Museumshafen (und Sprecher des Willkommensteams des Bürgervereins Groß Schönebeck) Rainer E. Klemke begrüßt, der auch während der Fahrt immer wieder die verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf der Strecke erläuterte.

Die Teilnehmer*innen hatten für die Fahrt gebacken und gekocht und damit ein wunderbares reichliches Buffet mit den nationalen Spezialitäten vorbereitet, das allen gut mundete.

Nicht nur für die Kinder an Bord war es ein nachhaltiges Erlebnis, unter der Anleitung des Bootsführers Rainer Röper auf der Brücke zu stehen und das Schiff mit dem großen Steuerrad zu lenken und auch mit dem Kapitän in den Machinenraum hinabzusteigen und die eindrucksvolle Maschine erläutert zu bekommen. Da konnte sich der eine oder andere vorstellen, auch beruflich in die Schifffahrt einzusteigen.

Die Fahrt wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Landesintegrationsbeauftragten Dr. Doris Lemmermeier vom Brandenburger Sozialministerium und private Spenden für die Arbeit des Willkommensteams des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide.

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Der Sandmann hat eine Adresse in Groß Schönebeck

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Der Sandmann hat eine Adresse in Groß Schönebeck, der Heimat des Sandmännchendichters Walter Krumbach

Nun hat der rbb-Sandmann eine Adresse im Themenweg mit Tafeln zu Leben und Werk des Sandmännchendichters Walter Krumbach in Groß Schönebeck. Sein Briefkasten befindet sich an dem 350 qm großen Wandbild mit der "Waldwunderwelt des Walter Krumbach" in der Schlufter Str. 10 (16244 Schorfheide OT Groß Schönebeck, neben der Schorfheider Agrar-GmbH), das Teil des Themenweges vom Walter-Krumbachweg an der Kita Borstel in der Berliner Straße bis zum ehemaligen Wohnhaus des Kinderbuchautors im Hirschweg ist. Kinder können hier ihre Traumbilder einwerfen (bitte mit genauer Absenderanschrift!), die dann an die Sandmannredaktion beim rbb weitergeleitet und von dort beantwortet werden. Mit etwas Glück werden sie auch einmal einen Platz in der dafür vorgesehenen Filmrolle auf dem Wandbild oder sogar in einer der Sandmannsendungen im rbb finden.

Wandbild und Themenweg waren anlässlich des 100. Geburtstages (1. April) des 1985 verstorbenen Schorfheidedichters Walter Krumbach, der mit über 90 Kinderbüchern in einer Auflage von mehr als 10 Millionen Exemplaren zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautoren zählt, vom Bürgerverein Groß Schönebeck mit Unterstützung des Brandenburger Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, der Gemeinde Schorfheide, der Schorfheider Agrar-GmbH und des Ortsbeirats fertig gestellt und am 11. Juni 2017 eingeweiht worden. Die Tafeln des Themenweges informieren über den Autor wie auch über die Figuren, für die er schrieb, wie den Sandmann, Meister Nadelöhr, Herrn Fuchs und Frau Elster, den Igel Borstel, den vergessenen Teddy uam. Die Anregungen dafür holte sich Krumbach aus dem Wald der Schorfheide hinter seinem Haus, der sich mit Krumbachs Figuren in den unterschiedlichen Jahreszeiten auf dem Wandbild an der Scheune der Schorfheider Agrar-GmbH wiederfindet.

Eine umfangreiche Dokumentation des Themenweges mit Aufsätzen und vielen Abbildungen zu Leben und Werk von Walter Krumbach ist zum einem Preis von 4 € in Groß Schönebeck beim EDEKA-Markt, beim Hegener-Baumarkt und in der Remise des Jagdschlosses erhältlich sowie bei den Touristinformationen in Eichhorst und Joachimsthal (dem Geburts- und Ausbildungsort von Walter Krumbach).

 

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Zuwendung aus dem Bundeshaushalt für die Haushaltsjahre 2017- 2018 für das Vorhaben: Integration

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Der Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung für die Eingliederung unserer Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt mit 9.500 EUR gefördert.

Von den Fördergeldern bezahlen wir weiterführende Deutschkurse, Fortbildungen, Ausstattung für den Garten in der Mühlenstraße und Kosten für die Nutzung des Bürgerhauses.

Danke an Rainer Klemke für die Mühen der Antragstellung. Wir sind eine von nur 500 Initiativen in ganz Deutschland, die gefördert werden.

Die Eingliederung unserer Flüchtlinge in den Arbeitsalltag ist ein wichtiger Schritt um die Arbeit des Willkommensteams als Arbeitsgruppe des Bürgervereins erfolgreich abzuschließen.

 

 

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Ist Groß Schönebeck für einen Geldautomaten sicher genug?

Geschrieben von Rudolf Prume am . Veröffentlicht in Aktuelles

Gemeinde Schorfheide 16.06.2017
Ortsvorsteher Groß Schönebeck
Hans.Joachim Buhrs

Leiter der Polizei-Inspektion Barnim
Herrn Polizeioberrat Jens Starigk
Werner-v.Siemens- Straße 6
16321 Bernau

Sicherheit in Groß Schönebeck i.S. Geldautomat
- Offener Brief

Sehr geehrter Herr Starigk,

zunächst einmal möchte ich meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass es im Barnim nunmehr seit mehreren Monaten mit Ihnen wieder einen Polizeichef gibt. Wir haben hier, im äußersten Nordwesten des Landkreises und Ihres Zuständigkeitsbereiches, auch mit Interesse verfolgt, dass Sie Ihre Aufgaben mit Enthusiasmus angepackt haben.

Leider muss ich Sie mit einem Problem behelligen, das eigentlich nur mittelbar mit der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zusammenhängt, bei einem genaueren Hinsehen aber doch:
Wie Sie vielleicht gehört haben, beabsichtigt die Sparkasse Barnim, zum 01.07.2017 ihre
Filiale in Groß Schönebeck zu schließen und keinerlei Serviceeinrichtungen, wie Geldautomat
u.a., mehr anzubieten.
Weil es hier auch keine Filialen und Einrichtungen anderer Banken gibt und dieser Zustand auch in Zerpenschleuse seit mehreren Jahren so gegeben ist, bedeutet das für die etwa 3.500 Bürger im Einzugsbereich der Filiale Groß Schönebeck, dass sie mindestens 14 km bis zur nächsten Bankfiliale bzw. zum nächsten Geldautomaten fahren müssten. Die Bevölkerungsstruktur ist durch viele ältere Bürger und z.B. auch durch mehr als 40 Geflüchtete geprägt. Zudem ist es für Gewerbetreibende und vor allem Tourismusanbieter sowie –nutzer unabdingbar, dass eine Bargeldbeschaffung vor Ort möglich ist.

Wir, die Bürger von Groß Schönebeck und den benachbarten Orten, haben uns in der Zeit seit dem Bekanntwerden der beabsichtigten Filialschließung vehement dagegen ausgesprochen und angekämpft. –
So gab es bereits am 13. Dezember 2016 eine große Einwohnerversammlung, bei der Herr Riediger, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Barnim, auftrat. Leider ging er von „vollendeten Tatsachen" aus. Er war auch nicht bereit, auf Kompromissvorschläge einzugehen. So lehnte er auch die Möglichkeit des Vorhaltens eines Geldautomaten in Groß Schönebeck strikt ab. Seine Begründung lautete:
„Wissen Sie, was so ein Geldautomat kostet?" (Allerdings hatte er den Betrag selbst nicht parat.) und weiter: „In den letzten Monaten sind zwei Geldautomaten bei uns angegriffen worden."

Daraus ergeben sich für uns und für mich folgende Fragen an Sie:
- Wir fühlen uns hier im Nordwesten des Landkreises zunehmend „abgehängt", nachdem auch vor mehreren Jahren unsere Postfiliale geschlossen wurde und sich die für uns zuständige Postfiliale 15 km entfernt in Finowfurt befindet. – Müssen wir dieses Gefühl nun auch hinsichtlich unserer objektiven Sicherheitslage und unseres subjektiven Sicherheitsempfindens haben?
- Haben Sie diesbezüglich Erkenntnisse, die wir vermittelt bekommen sollten?
- Haben Sie in dieser Hinsicht mit Herrn Riediger oder dem Landrat Herrn Ihrke (zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Barnim) einen Meinungsaustausch geführt?
- Würden Sie also das Vorhalten eines Geldautomaten in Groß Schönebeck aus sicherheitspolitischer Sicht befürworten oder ablehnen?

Ich bitte Sie um Verständnis dafür, dass ich dieses Schreiben als „Offenen Brief" auch an die örtlichen Printmedien sende. Wir wollen weiter mit allen unseren Möglichkeiten für akzeptable Lösungen eintreten!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Buhrs
Ortsvorsteher

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