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  • Zum Abschied von Pfarrer Flade am 21. August um 14:00 Uhr: Danke, Stefan und Annette Flade! (c) Petra Elsner
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Einweihung des „Gartens der Nationen“

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Willkommensteam Groß Schönebeck

 


des Willkommensteams des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide e.V.

 

Wann:
Mittwoch, den 27. Juli 2016, 16 Uhr

Wo:
Mühlenstraße 20 in Groß Schönebeck, neben dem orangenen Jugendclubgebäude auf der linken Straßenseite (die Mühlenstraße geht von der L 100 in der Ortsmitte rechts ab – wenn man von Süden kommt)

Wer:
- Ministerin des Landes Brandenburg für Arbeit, Soziales, Gesundheit Frauen und Familie, Diana Golze
- Landesintegrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier

- Baumpate und Aktionskünstler Ben Wagin mit der Berliner Künstlerin Dafne
- Groß Schönebecker Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs
- Amtsleiterin Angela Braun (Gemeinde Schorfheide, in Vertretung des Bürgermeisters)
- Willkommensteamleiterin Pfarrerin i.R. Annette Flade
- Rainer E. Klemke, Sprecher des Willkommensteams des Bürgervereins
- Jan Ivers, Projektleiter des Gartens der Nationen
- bis zu 43 Geflüchtete aus Syrien, Tschetschenien und Pakistan
- Mitglieder des Bürgervereins Groß Schönebeck

Was:
Einweihung des Gartens der Nationen für Geflüchtete und Jugendliche des Jugendzentrums 1.0 Groß Schönebeck
2000 qm Grundstück wurde kostenlos von einem Anwohner für zunächst 5 Jahre zur Verfügung gestellt, Pachtvertrag läuft über den Betreiber des Jugendzentrums, die Lobetaler Anstalten
Projektförderung durch das Sozialministerium 3050 €
Sachspenden weitere 2500 €
unfruchtbares Wiesenland wurde mit Hochbeeten ausgestattet, umfriedet, Bau eines Gewächshauses für Tomaten sowie eines Gerätehauses, das auch als Laden ausgeklappt werden kann für Veranstaltungen sowie eine umfriedete Sitz-/Grillgruppe mit selbstgebauten Palettenmöbeln ausgestatte; für die Beete wurden Mist, Kompost und Mutterboden angefahren und eingefüllt und dann u.a. mit Kräutern, Stangen- und Buschbohnen, Beeren, Salaten, Kürbis- und Zuccini, Rettich, Zwiebeln, Zier- und Rankpflanzen bepflanzt
Beteiligt waren die geflüchteten Familien, deren PatInnen sowie SpenderInnen und Jugendliche aus dem Jugendclub


Wie:
Begrüßung der Anwesenden durch den Sprecher des Willkommensteams
Grußwort der Ministerin
Pflanzung der Obstbäume durch Ministerin, Ben Wagin, Gemeindevertreterin, Ortsvorsteher
Kunstaktion von Ben Wagin und Dafne

Gespräch mit Geflüchteten und Willkommensteam bei einem kleinen orientalischen Imbiss

 

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530 Jahre alte Winderlinde und 330 Jahre alte Eiche in Groß Schönebeck als Naturdenkmale gekennzeichnet

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Mitglieder des Bürgervereins Groß  Schönebeck/Schorfheide e.V. haben in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde im Barnim zwei altehrwürdige Naturdenkmäler wieder als solche mit den gelben Naturdenkmalschildern gekennzeichnet. Dabei handelt es sich um eine Winterlinde und eine Eiche am Kirchgarten der Immanuelkirche in Groß Schönebeck (Schlossstraße).
Zusammen mit dem aus Feldsteinen errichteten quadratischen Westturm des Vorgängerbaus der heutigen Immanuelkirche, der aus dem späten 14. Jahrhunderts stammt, dürfte es sich bei der Winterlinde um die älteste im Ort erhaltenen Landmarken handeln.

Bereits im Brandenburger Forstkalender von 1936 werden die beiden Bäume schon als Naturdenkmäler aufgeführt. Die Winterlinde wurde bereits damals auf 450 Jahre alt geschätzt und mit einem Stammumfang von 5,40 m und einer Höhe von 26 m beschrieben. Die benachbarte jüngere Eiche (die ebenfalls ein Naturdenkmal ist) wurde damals auf ein Alter von ca. 250 Jahren geschätzt. Verzeichnet ist die Winterlinde auch in jüngerer Zeit im Jahre  in dem 1994 erschienen Fachbuch: Wege zu alten Bäumen, Bd. 8: Brandenburg unter Nr. 113 "Winterlinde in Groß Schönebeck".


Fotos oben: Rainer E. Klemke vor der Winterlinde (links) und der Eiche (rechts) und Oberförster i.R. Klaus Diezel

 

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Hinweise gesucht: NS-Opfer, die in Groß Schönebeck versteckt waren

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Der Bürgerverein erhielt folgende Anfrage von Herrn Hans-Joachim Lang:

Ich bin Holocaust-Forscher und interessiere mich für eine Gruppe Juden, die im Juni 1943 aus Berlin nach Auschwitz deportiert wurden. Darunter befand sich eine dreiköpfige Familie, die zuletzt in der Winsstraße wohnte, dann aber in Groß Schönebeck eine Gelegenheit geboten bekam, unterzutauchen. Das Ehepaar war um die 30 Jahre alt und hatte einen kleinen Sohn. Frau und Sohn haben Auschwitz überlebt.
Nun suche ich den genauen Platz in Groß Schönebeck, wo die Familie untertauchen durfte, habe dafür jedoch nur einige Indizien, die wohl ausschließlich von Ortskundigen aufzulösen sind.
Demnach handelt es sich um ein Wochenendhaus, in dem die Kleinfamilie 1943 unterm Dach versteckt war. Das Wochenendhaus gehörte einem Mann, der in der Berliner Verwaltung tätig war. Dessen Frau hat das Versteck offenbar hinter dem Rücken ihres Ehemannes vermittelt, der Mitglied bei der SS war. Leider weiß ich den Namen der Hausbesitzer nicht. Nur soviel weiß ich, dass die Verhaftung im Juni 1943 stattfand. Wahrscheinlich ist das Versteck verraten worden.“

Hinweise bitte an Rainer E. Klemke, Schlufter Str. 20, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel.: 015234142946

 

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Groß Schönebecker Landpartie war ein voller Erfolg

Geschrieben von Achim Buhrs am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Der Tag der offenen Höfe am 12.06.2016 war ein voller Erfolg. Die lange Vorbereitung und Organisation haben sich gelohnt.

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16 offizielle Höfe haben unser Dorf in eine Fanmeile gestaltet, (kleine) Pannen mit inbegriffen. Die kleine Thälmann wurde zur Bummelmeile und jeder konnte rechts und links in die Höfe schauen und altes aber auch viel neues besichtigen und sich an jedem Ort Kaffee und Kuchen, einen Imbiss und Getränke zu sich nehmen.

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Der Ortsbeirat und der Bürgerverein möchten sich bei allen die geholfen haben bedanken. Viele Höfe waren jetzt das vierte mal dabei (Bauernhof Bohm - SAG Schorfheide, N.Maaß, A. Heusinger, die Feuerwehr, unsere Waldschule u.v.a.)

Es gab auch neues zu bestaunen, der Simsonclub Groß Schönebeck (spendet übrigens seinen Erlös für Spielgeräte für die Tagesmutter Marlies Grassow), Rene Devrient öffnete seine Türen zur ehemaligen Forstschule und Gaststätte Kippe.

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Aus allen Richtungen unserer Gemeinde waren die Besucher bekommen und konnten dabei so nebenbei viel altes landwirtschaftliches Gerät bestaunen. Es kam fast jeder auf seine Kosten und die wieder einmal steigende Besucherzahl zeigt uns, wir haben vieles richtig gemacht.

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Eine weitere Steigerung haben wir uns für 2017 aufgehoben - dann haben wir 5 Jahre Tag der offenen Höfe. Schon jetzt haben sich wieder neue Höfe angemeldet um dabei zu sein, und zu einem gelungenen Fest beizutragen.

 

 

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