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2. Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Tradition, Technik, Natur und Geschichte in einem Dorf mit Zukunft Begegnung von Technik und Tradition: Oldtimer und Kremser beim Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck (Foto: Klemke) Beim 2. Tag der Offenen Höfe im Rahmen der Brandenburger Landpartie konnten die Schorfheider ihre Besucherzahlen bei Postkartenwetter mit ca. 2.000 Besuchen in den Höfen (ohne die Besuche im Wildpark und und im Waldklettergarten) mehr als verdreifachen. Ortsvorsteher Achim Buhrs und der Sprecher des Bürgervereins Groß Schönebeck, Rainer E. Klemke, zogen eine positive Bilanz der Veranstaltung am 15. Juni 2014: Buhrs: „Der Lindenplatz als zentraler Anlaufpunkt und Festplatz hat sich wie schon beim Maibaumfest als Dorfmittelpunkt und schattiger Veranstaltungsort bewährt. Die hohe Publikumsakzeptanz spricht dafür, hier auch künftig den Schwerpunkt unserer Aktivitäten zu setzen. Allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!“ Klemke: „Es ist einerseits wunderbar, dass sich so viele Groß Schönebecker aktiv an dem Tag der Offenen Höfe beteiligt und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Dorfgemeinschaft geleistet haben. Anderseits freuen wir uns sehr über die vielen Besuche aus den Nachbarorten und auch aus Berlin und anderen Regionen, die den Anlass genutzt haben, die überraschende Breite des Angebotes eines Schorfheidedorfes und seine großen landschaftlichen und kulturellen Reize zu erleben.“ Auch die Anbieter von Kaffee und Kuchen sowie Getränken und Grillspezialitäten zeigten sich sehr zufrieden und mussten trotz reichlicher Bevorratung an verschiedenen Stellen Ausverkauf melden. Andreas Heusinger: „Für das nächste Mal muss ich völlig neu denken, mehr als 350 Besucher allein auf meinem Hof haben alle meine Erwartungen übertroffen.“ Beteiligt waren 14 Höfe und Veranstaltungsorte mit insgesamt 10 Ausstellungen, die u.a. Einblicke in die Biosphäre und Geschichte der Schorfheide, die historische und moderne Land- und Forsttechnik und das Leben in einem „Dorf mit Zukunft“ sowie Musik (Friedrichswalder Chor, Schorfheider Jagdhornbläser, Original Schorffheider, DJ Wohnie) und kulinarische Genüsse geboten haben. Für die Besucher waren die schwere historische Militärtechnik und die Oldtimer auf dem Technikhof von Norbert Maaß ebenso ein Anziehungspunkt wie die gemeinsame Ausstellung des Traditionsbauernhofes von Jürgen Bohm mit historischer und der neuesten Landwirtschaftstechnik der Schorfheider Argrar-GmbH, mit den von Rainer Dieckmann präsentierten sattelitengesteuerten 250.000 €-Schleppern, die von den Kindern gestürmt wurden. Andere genossen mit dem Blick auf gerade geschlüpfte Hühner- und Entenküken sowie deren Muttertiere, die den Besuchern durch die Beine wuselten, dem Storchennest an der Oberförsterei, die ihr Einweihungsfest feierte, sowie den Pferden und Eseln die Faszination eines Lebens auf dem Lande. Den Erlebnischarakter der Veranstaltung vermittelte u.a. eine Besucherfrage wie: „Habt Ihr den Misthaufen extra für die Veranstaltung hergebracht?“ Beliebt waren die Shuttle-Dienste von zwei Gespann-Kremsern, einem Trecker-Kremser sowie eines US-Dodge-Jeep zu den einzelnen Höfen sowie die zahlreichen Spiel- und Erlebnisangebote für die vielen Kindern (Waldschule, Jugendclub, Ponyreiten, Spiele auf den Höfen etc.). Klemke: „Damit wurde ein weiteres Ziel des Bürgervereins, gerade jungen Familien, die sich immer mehr in Groß Schönebeck ansiedeln bzw. aus der Stadt hierher zurückkehren, für das Leben auf dem Dorf attraktive Angebote zu machen, ein weiteres Mal erreicht. So viele Kinder wie an diesem Tag der Offenen Höfe habe ich seit langem nicht mehr gesehen.“

Ein Filmbericht des Ostdeutschen Fernsehens odf (Eberswalde) zum Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck findet sich im Archiv des odf unter http://www.m.odftv.de/news_barnim/Tag_der_offenen_Hoefe-21097.html.

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Glückwunsch 300 Jahre Böhmerheide

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Mit einem geschmückten Kremser mit Trecker kam der Bürgerverein Groß Schönebeck am 14. Juni zum Geburtstagsfest von Böhmerheide an den Weißen See. Zu den Klägen der Bläser der "Original Schorfheider" übergab Ortsvorsteher Achim Buhrs den Nachbarn in der Schorfheide in Abspielung auf die Entstehungsgeschichte des Ortes einen historischen Pflug. Auf dem Traktor saß dabei mit Jürgen Bohm ein Nachkomme der traditionsreichen Bauernfamilie, denen Böhmerheide seinen Namen verdankt. Aufgearbeitet und gestiftet wurde der Pflug von dem neugewählten Mitglied der Schorfheider Gemeindevertretung Andreas Zeidler aus dem Bürgerverein, der für die Liste "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft" zusammen mit Klaus Diezel auch für die Wahrnehmung der Interessen von Böhmerheide angetreten ist.

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Ergebnis der Ortsbeirats- und Gemeinderatswahlen:

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Groß Schönebeck hat klug gewählt

Mit großer Befriedigung wurde das Ergebnis der Wahlen zum Ortsbeirat von Groß Schönebeck sowie zum Gemeinderat Schorfheide aufgenommen. Künftig werden im Ortsbeirat drei Kandidaten der Liste "WIR für Groß Schönebeck" (Achim Buhrs 477 Stimmen, Jürgen Bohm 278 Stimmen, Klaus Diezel 275 Stimmen) und einer von Bündnis Schorfheide (Guido Schubert 328 Stimmen) sowie einer der SPD (René Devrient 244 Stimmen) vertreten sein. Rainer E. Klemke, Sprecher des Bürgervereins: "Es ist wunderbar, dass sich gute Kandidaten gefunden haben, um die Arbeit im Ortsbeirat fortzusetzen und in der Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein sowie allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern das Leben im Dorf gemeinsam zu gestalten, um die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter voranzubringen. Mit insgesamt 1461 von 2114 Stimmen hat sich die neue Bürgerliste "WIR für Groß Schönebeck" aus dem Stand für den Ortsbeirat - wie auch mit 1361 Stimmen für die Vertretung im Gemeinderat - einen überragenden Vertrauensvorsprung bei den Wählerinnen und Wählern erarbeiten können, den es nun einzulösen gilt."
WIR-Listen- und Stimmenführer Achim Buhrs (65), der bisherige Ortsvorsteher, wird auf der ersten Sitzung des neuen Ortsbeirates von Groß Schönebeck wieder für das Ehrenamt kandidieren.

Ebenfalls erfolgreich waren die Kandidaten aus Groß Schönebeck für die neue Gemeindevertretung in Schorfheide mit 5 von insgesamt 18 Gemeinderatsmitgliedern. Zwei der neuen Groß Schönebecker Gemeinderäte kommen von der Liste "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft", die sich besonders für die Belange dieser Ortschaften einsetzen, aber auch das Wohl der ganzen Gemeinde im Blick behalten wollen (Klaus Diezel 519 Stimmen, Andreas Zeidler 205 Stimmen), zwei kommen vom Bündnis Schorfheide (Guido Schubert 351 Stimmen und Olaf Pieper 273 Stimmen) sowie einer von der SPD (René Devrient 435 Stimmen). In der neuen Zusammensetzung des Gemeinderates mit 3 Mandaten für die Linke, 2 für die SPD, 1 für Bündnis 90/Grüne, 8 für Bündnis Schorfheide, 1 für die Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben, 1 für die Freien Wähler und 2 für die Liste "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft" werden zu den einzelnen Sachfragen unterschiedliche Mehrheitsbildungen möglich, die eine spannende Diskussionskultur in der neuen Gemeindevertretung möglich macht, wenn diesmal auch alle neuen Gemeinderäte an den Sitzungen teilnehmen und sich dort einbringen.

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Kandidatenvorstellung zur Kommunalwahl: Forderung nach mehr Transparenz und Teilhabe bei den Entscheidungen der Gemeinde

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Beim Dorfstammtisch des Groß Schönebecker Bürgervereins hatten die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag auf dem Traditionsbauernhof von Jürgen Bohm die einzige Möglichkeit, die Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat und die Gemeindevertretung kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren 12 Bewerberinnen und Bewerber vom Bürgerbündnis "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft", dem Bündnis Schorfheide, der SPD und der Linken. Nicht erschienen war der FDP-Kandidat.

Ortsvorsteher Achim Buhrs präsentierte eine beeindruckende Bilanz der Arbeit der letzten Legislaturperiode, die auch von der engen Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein und anderen aktiven Kräften im Ort geprägt war. Er beklagte aber, dass Mandatsträger aus dem Ortsbeirat und dem Gemeinderat aus Groß Schönebeck sich weder durch Beteiligung an den Sitzungen noch durch aktive Teilnahme an den Aktionen und Veranstaltungen im Ort bemerkbar gemacht hätten. Buhrs wie auch andere Bewerber aus dem Bürgerbündnis "WIR" und der Linken beklagten die Übermacht des Bündnisses Schorfheide in der Gemeindevertretung, die eine Beteiligung anderer politischer Kräfte an der Beratung und Entscheidung anstehender Themen unmöglich mache. Insbesondere das Fehlen eines Finanzausschusses im Gemeinderat, aber auch die fehlende frühzeitige Einbeziehung der bestehenden Ausschüsse mache diese zu reinen Akklamationsorganen des Bündnisses Schorfheide.

Hauptanliegen aller Kandidaten war der Erhalt der Schule im Ort, die Perspektiven für die Jugend und die Frage von ortsnahen Arbeitsplätzen. Kitaleiterin Ilona Schönfeldt, Mitglied im Ortsbeirat und WIR-Kandidatin, wies auf den hohen Anteil von Frühförderkindern in ihrer Kindertagesstätte und von Kindern aus sozial schwachen Familien hin und machte zugleich auf den hohen Anteil von Senioren im Ort aufmerksam. Auch für die müsse man, wie z.B. mit der Demenz-Selbsthilfegruppe des Bürgervereins, Voraussetzungen für einen auch im Alter lebenswerten Ort schaffen. Die Geschäftsfrau und WIR-Kandidatin Heidi Lingner bestätigte, dass sich in ihrem Geschäft sehr deutlich die schwierige Einkommenssituation der Kundschaft mit dem finanziellen Auf und Ab um den Monatsersten und in den Jahreszeiten wiederspiegele.

Rainer E. Klemke, Sprecher des Bürgervereins, begrüßte die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Es sei gut für den Ort, wenn in allen politischen Gruppierungen Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort vertreten sind und sich engagierten. Er verwies darauf, dass es noch vor wenigen Monaten so aussah, als würden nicht genügend Kandidaten für die Mandate im Ortsbeirat und im Gemeinderat für Groß Schönebeck zur Verfügung stehen, was aber nun durch die ortsübergreifende Initiative der "WIR"-Bürgerbewegung gesichert ist und die Groß Schönebecker jetzt mit ihren jeweils drei Stimmen Wahlmöglichkeiten für Kandidaten ihres Vertrauens haben.

Mit Blick auf die anwesenden Vertreter aus Böhmerheide und Schluft betonten Achim Buhrs und andere WIR-Kandidaten wie der Lehrer Andreas Zeidler den Willen der engen Zusammenarbeit mit den unmittelbaren Nachbarorten Schluft, Böhmerheide und Klandorf und verwiesen u.a. auf das gemeinsame Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins. Bündnis-Kandidat und SAG-Geschäftsführer Olaf Pieper, der auch für den Kreistag antritt, sagte zu, sich für mehr Transparenz bei den Entscheidungen in der Gemeinde einzusetzen und betonte seinen Willen zur Zusammenarbeit, wie auch der Linken-Kandidat Ulrich Jacoby aus Böhmerheide, der die neu entstandene Bürgerbewegung in Groß Schönebeck als Möglichkeit begrüßte, "David zu sein" und die eingefahrenen Strukturen in der Gemeinde aufzubrechen und, wie WIR-Kandidat Jürgen Jobczyk es formulierte "den Finger in die Wunde zu legen".

Projektentwickler und Neubürger Thomas Stroedter (SPD) betonte seine Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit den anderen Kräften im Ort und im Falle der Wahl auch seine aktive Präsenz in den Gremien. Jürgen Bohm, WIR-Kandidat, Inhaber des Traditionsbauernhofes und langjähriger Feuerwehrortswehrführer warb für den Erhalt und die Neubegründung ländlicher Traditionen, wie sie mit den Festen des Bürgervereins und des Ortsbeirates wieder auf den Weg gebracht worden seien.

Abschließend bezeichneten die Teilnehmer der Veranstaltung es als gut, weil die Kandidaten der unterschiedlichen Gruppierungen untereinander sowie mit den erschienenen Bürgerinnen und  Bürger ins Gespräch gekommen und ihre Positionen ausgetauscht hätten, was für die weitere Zusammenarbeit nur sinnvoll sein könne. Die Gäste bezeichneten den Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten als sehr hilfreich für ihre Wahlentscheidung. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Jörg Mitzlaff, bedauerte, dass doch vergleichsweise nur Wenige der in allen Haushalten verteilten Einladung Folge geleistet und diese einzige Möglichkeit der umfassenden Information zur Kommunalwahl in Groß Schönebeck genutzt hätten.

Mehr unter:

http://www.grossschoenebeck.de/umgebung/gemeinde-schorfheide.html


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