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"Schöne Blicke" auf Park und Schoss Bellevue auf Gut Sarnow

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Gut Sarnow setzte am 10. Mai seine Serie von Fotoausstellungen mit der Eröffnung der Ausstellung von Fotografien des Berliner Pressefotografen Udo Lauer im sehr gut gefüllten Glaspavillon des Restaurants fort. Unter dem Titel "Begegnungen: Park und Schloss Bellevue" portraitiert Udo Lauer den Amtssitz der Bundespräsidenten in Berlin, eines der ersten klassizistischen Schlösser in Deutschland und einen der schönsten Gärten seiner Zeit, in einem prächtigen Bildband und mit der Ausstellung, die noch bis zum 11. Juli 2015 auf dem Sarnow zu sehen ist.

Eröffnungsredner Rainer E. Klemke vom Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide stellte die vielgestaltige ereignisreiche Geschichte von Park und Schloss wie auch den Fotografen vor und beleuchtete beide unter verschiedenen Bickwinkeln. Es war, so Klemke, eine Geschichte über Maulbeeräume, Friedrich den Großen und seinen jüngsten Bruder, über Napoleon, Friedrich Schiller und Richard von Weizsäcker, eine Wanze namens „Gefleckter Dickbauch“, eine Ost/West-Schlösserkonkurrenz der deutschen Staatsoberhäupter in Berlin, Gustav Gründgens, den Anbau von Wurzelgemüse, eine Schlossausstattung, die eine Mischung aus „Filmstarsanatorium und Eisdiele“ darstellte, und einen Seemann, Offizier, Physiotherapeuten und Fotografen, der alle Meere befahren und auf allen Kontinenten mit unseren Bundespräsidenten und anderen Persönlichkeiten zwischen Shanghai und Jerusalem unterwegs war.

Die Rede findet sich hier auf der Homepage unter der Veranstaltungsankündigung zum 10. Mai 2015.

Für den musiklischen Rahmen sorgte das Rudolph v. Schmitt-Winterfeld-Quintett mit seinem ersten Auftritt in dieser Formation. Es kombiniert Elemente der Klassik, des Jazz, des Rocks, sowie des Schlagers. Die Texte kommen von bekannten deutschen Dichtern, u.a. Goethe, Schiller, Johann Georg Jacobi. Wobei Friedrich Schiller auch ein willkommener Gast des Bauherrn von Bellevue, Prinz Ferdinand von Preußen war.

Nach der Eröffnung gab es für das sehr interessierte Publikum die gern genutzte Gelegenheit, mit dem Jagdschloss in Groß Schönebeck ein wesentlich älteres Preußenschloss und seine historischen Ausstellungen in Natura kennen zu lernen.

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Bellevue - mit schönen Blicken aufPark und Schoss

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Gut Sarnow setzte am 10. Mai seine Serie von Fotoausstellungen mit der Eröffnung der Ausstellung von Fotografien des Berliner Pressefotografen Udo Lauer im sehr gut gefüllten Glaspavillon des Restaurants fort. Unter dem Titel "Begegnungen: Park und Schloss Bellevue" portraitiert Udo Lauer den Amtssitz der Bundespräsidenten in Berlin, eines der ersten klassizistischen Schlösser in Deutschland und einen der schönsten Gärten seiner Zeit in einem prächtigen Bildband und der Ausstellung, die noch bis zum 11. Juli 2015 auf dem Sarnow zu sehen ist.

Eröffnungsredner Rainer E. Klemke vom Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide stellte die vielgestaltige ereignisreiche Geschichte von Park und Schloss wie auch den Fotografen vor und beleuchtete beide unter verschiedenen Bickwinkeln. Es ar, so Klemke, eine Geschichte über Maulbeeräume, Friedrich den Großen und seinen jüngsten Bruder, über Napoleon, Friedrich Schiller und Richard von Weizsäcker, eine Wanze namens „Gefleckter Dickbauch“, eine Ost/West-Schlösserkonkurrenz der deutschen Staatsoberhäupter in Berlin, Gustav Gründgens, den Anbau von Wurzelgemüse, eine Schlossausstattung, die eine Mischung aus „Filmstarsanatorium und Eisdiele“ darstellte, und einen Seemann, Offizier, Physiotherapeuten und Fotografen, der alle Meere befahren und auf allen Kontinenten mit unseren Bundespräsidenten und anderen Persönlichkeiten zwischen Shanghai und Jerusalem unterwegs war.

Die Rede findet sich hier auf der Homepage unter der Veranstaltungsankündigung zum 10. Mai 2015.

Für den musiklischen Rahmen sorgte das Rudolph v. Schmitt-Winterfeld-Quintett mit seinem ersten Auftritt in dieser Formation. Es kombiniert Elemente der Klassik, des Jazz, des Rocks, sowie des Schlagers. Die Texte kommen von bekannten deutschen Dichtern, u.a. Goethe, Schiller, Johann Georg Jacobi.Wobei Friedrich Schller auch ein willkommener Gast des Bauherr von Bellevue, Prinz Ferdinand von Preußen war.

Nach der Eröffnung gab es für das sehr interessierte Publikum die gern genutzte Gelegenheit, mit dem Jagdschloss in Groß Schönebeck ein wesentlich älteres Preußenschloss und seine historischen Ausstellungen in Natura kennen zu lernen.

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Kunst im Gemeindehaus

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Ron Randolf, der mit seiner Frau Conny den musikalischen Auftakt machte, ist Amerikaner, das Künstlerpaar René und Patricia Cantagrel , das Bilder und Schmuck zeigte, französich, den Kuchen zur Ausstellungs- und Eine-Welt-Laden-Eröffnungsfeier gebacken haben syrische, tschetschenische und deutschen Frauen und alle wohnen in Groß Schönebeck bzw.in Schluft und das Angebot des Eine-Welt-Ladens Solidario im Gemeindehaus kommt aus aller Welt. Fürwahr, Groß Schönebeck wird internationaler, wie Stephan Flade es mit Blick auf die Zusammensetzung der Eröffnungsgesellschaft bei der Begrüßung ausdrückte.

Die Kinder spielten trotz Sprachbarriere miteinander und die Erwachsenen tranken Tee und Kaffee zusammen, erfreuten sich an der Musik, den Schmuck und den Bildern.

René Cantragel malt mit kräftigen Farben sehr kontrastreiche Bilder. Motive sind Familie, Landschaft und immer wieder seine drei Katzen. Annette Flade nutzte die Gelegenheit der bildhaften Darstellung sogleich, um den ausländischen Mitbürgern den deutschen Begriiff "Katze" nahe zu bringen. Einige (weibliche) Gäste ergriffen sofort die Gelegenheit der Ausstellungseröffnung, einige Schmuckstücke zu erwerben. Eine weitere Gelegenheit dazu gibt es beim Tag der Offenen Höfe am 14. Juni, wo Frau Cantagrel auf dem Lindenplatz einen Verkaufsstand haben wird.

Annette Flade präsentierte die grandiose leckere Torte, die eine syrische Mutter mit 16 Eiern gebacken hatte, was einen Vorgeschmack auf den gemeinsamen Willkommenskaffee der ausländischen Neubürger mit den Groß Schönebeckern am Sonntag, den 17. Mai 2015 auf dem Hof von Jürgen Bohm gab, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Auch da werden Ron und Conny Musik machen und einige andere Überraschungen und Kuchen syrischer, tschetschenischer und deutscher Backkunst werden aus diesem Anlass noch vorbereitet.

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1. Mai 2015: 2. Maibaumfest, 20 Jahre-Waldschulfest und Sonnenschein!

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Die Groß Schönebecker hießen den Mai willkommen beim 2. Maibaumfest

Der angesagte Regen blieb aus und die Sonne lachte beim 2. Groß Schönebecker Maibaumfest auf dem Lindenplatz und der Feier des 20. Waldschuljubiläums im Schönebecker Schlosspark. So konnten die Kinder und Jugendlichen in den Wald auf Endeckungsreise gehen oder an den vielen Ständen im Schlosspark, Bogenschießen, in der Eiszeit mit dem Eispickel eine echte Eiswand bearbeiten, allerlei natürliches Basteln, Wald- und Naturinformationsstände besuchen oder in der Hütte am Feuer sitzen und Stockbrot backen.

Wem es draußen noch zu frisch war, konne sich in der Waldschulhütte aufwärmen

Jürgen Bohm am Lenkrad und Stephan Flade, Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs und Rainer E. Klemke halten als "Ballst" den Maibaum beim Umzug durch das Dorf

Mittags wurden sie vom Gespann mit dem Maibaum mit einem Umzug durchs Dorf zum Lindenplatz abgeholt. Dort erinnerte Pfarrer Stephan Flade an die ursprünglich heidnische Tradition und die vielfältigen Zuwanderungen auch nach Groß Schönebeck, insbesondere 1945 und nach 1989, von denen das Dorf profitiert habe und hieß die anwesenden Flüchtlinge Willkommen, die hier eine freundliche Aufnahme und zumindest vorübergehend eine neue Heimat gefunden haben. Nach dem Segen wurde der mit bunten Bändern geschmückte Maubaum abgeladen und von kräftigen Männern in einem Gang aufgerichtet.


Der Sprecher des Bürgervereins, Rainer E. Klemke, sprach dann den Maibaumspruch:

"Mein Dorf, das die Tradition in Ehren hält,
hat mich mit vereinten Kräften aufgestellt.
Nun betrachte mich genau und denke stets daran;
dass einer alleine nicht erreichen kann!"

Dies solle, so Klemke, auch der Wahlspruch auch des Bürgervereinsdhornbläser schlossen sich dann mit einem für in diesem Jahr sein. Man könne viel erreichen und habe das in der Vergangenheit auch gezeigt, wenn man gemeinsam an den gesetzten Zielen arbeite.

Die Schorfheider Jagdhornbläser schlossen sich dann mit einem fröhlichen Jagdhornpotpourrie an und überraschten die Festbesucher der Vorstellung von drei Nachwuchsbläsern, die mit Unterstützung von Klaus Diezel ihren musikallischen Einstand gaben. Danach übernahm DJ Wohnie die musikalische Unterhaltung.

Klaus Diezel mit Kevin, Angelina und Philipp

Fotos: Flade/Klemke

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