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  • kleiner glasow see
  • Ortseingang, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Die Dorfkirche, (c) Klaus Wackulat
  • Gevatter Storch in der Ernst Thälmann Straße 18, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Sommer in Groß Schönebeck, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schule, (c) Klaus Wackulat
  • Das Jadgschloss, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schorfheide, (c) Astrid Kuckartz
  • Die Heidekrautbahn, (c) Klaus Wackulat
  • Der kleine Glasowsee, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
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Open Air Saison begann

Geschrieben von Peter Harbach am . Veröffentlicht in Aktuelles

Groß Schönebeck und Open Air wird langsam ein Begriff. Zum Auftakt 2014 spielte "Mendecino", eine Band von Bewohnern und Betreuern des Wohnprojektes "Fundament". Vor ca. 100 Besuchern brachten sie bekannte deutsche Rocktitel zu Gehör. Die Band brannte förmlich vor Begeisterung und riß die Zuhörer immer wieder zu Beifall hin.

Weiter geht es am 12. Juli im Schlosspark mit "Open Air Klassik", es spielt das Brandenburger Konzertorchester. Restkarten gibt es im Jagdschloss (03 33 93 - 657 77).

Am 13. September dann wieder "Open Air auf dem Bauernhof" - drei Bands spielen (un)bekannte Erfolgstitel - den Auftakt macht Ron Randolf (USA). Danach präsentiert ein Überraschungsgast "Rock & Pop aus Ost & West). Abschliessend rockt "Yelma" den Bauernhof. Die Band covert. Die Band covert gut. Es gibt so viel gute Musik. Auch unbekannte, auf B-Seiten. Genau diese spielt "Yelma" - mit Kontrabaß und der unglaublichen Stimme von Sällie.

Der Vorverkauf (Touristinfo im Jagdschloss - 03 33 93 - 657 77 und www.privatkonzerte.gross-schoenebeck.de) läuft.

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2. Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Tradition, Technik, Natur und Geschichte in einem Dorf mit Zukunft Begegnung von Technik und Tradition: Oldtimer und Kremser beim Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck (Foto: Klemke) Beim 2. Tag der Offenen Höfe im Rahmen der Brandenburger Landpartie konnten die Schorfheider ihre Besucherzahlen bei Postkartenwetter mit ca. 2.000 Besuchen in den Höfen (ohne die Besuche im Wildpark und und im Waldklettergarten) mehr als verdreifachen. Ortsvorsteher Achim Buhrs und der Sprecher des Bürgervereins Groß Schönebeck, Rainer E. Klemke, zogen eine positive Bilanz der Veranstaltung am 15. Juni 2014: Buhrs: „Der Lindenplatz als zentraler Anlaufpunkt und Festplatz hat sich wie schon beim Maibaumfest als Dorfmittelpunkt und schattiger Veranstaltungsort bewährt. Die hohe Publikumsakzeptanz spricht dafür, hier auch künftig den Schwerpunkt unserer Aktivitäten zu setzen. Allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!“ Klemke: „Es ist einerseits wunderbar, dass sich so viele Groß Schönebecker aktiv an dem Tag der Offenen Höfe beteiligt und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Dorfgemeinschaft geleistet haben. Anderseits freuen wir uns sehr über die vielen Besuche aus den Nachbarorten und auch aus Berlin und anderen Regionen, die den Anlass genutzt haben, die überraschende Breite des Angebotes eines Schorfheidedorfes und seine großen landschaftlichen und kulturellen Reize zu erleben.“ Auch die Anbieter von Kaffee und Kuchen sowie Getränken und Grillspezialitäten zeigten sich sehr zufrieden und mussten trotz reichlicher Bevorratung an verschiedenen Stellen Ausverkauf melden. Andreas Heusinger: „Für das nächste Mal muss ich völlig neu denken, mehr als 350 Besucher allein auf meinem Hof haben alle meine Erwartungen übertroffen.“ Beteiligt waren 14 Höfe und Veranstaltungsorte mit insgesamt 10 Ausstellungen, die u.a. Einblicke in die Biosphäre und Geschichte der Schorfheide, die historische und moderne Land- und Forsttechnik und das Leben in einem „Dorf mit Zukunft“ sowie Musik (Friedrichswalder Chor, Schorfheider Jagdhornbläser, Original Schorffheider, DJ Wohnie) und kulinarische Genüsse geboten haben. Für die Besucher waren die schwere historische Militärtechnik und die Oldtimer auf dem Technikhof von Norbert Maaß ebenso ein Anziehungspunkt wie die gemeinsame Ausstellung des Traditionsbauernhofes von Jürgen Bohm mit historischer und der neuesten Landwirtschaftstechnik der Schorfheider Argrar-GmbH, mit den von Rainer Dieckmann präsentierten sattelitengesteuerten 250.000 €-Schleppern, die von den Kindern gestürmt wurden. Andere genossen mit dem Blick auf gerade geschlüpfte Hühner- und Entenküken sowie deren Muttertiere, die den Besuchern durch die Beine wuselten, dem Storchennest an der Oberförsterei, die ihr Einweihungsfest feierte, sowie den Pferden und Eseln die Faszination eines Lebens auf dem Lande. Den Erlebnischarakter der Veranstaltung vermittelte u.a. eine Besucherfrage wie: „Habt Ihr den Misthaufen extra für die Veranstaltung hergebracht?“ Beliebt waren die Shuttle-Dienste von zwei Gespann-Kremsern, einem Trecker-Kremser sowie eines US-Dodge-Jeep zu den einzelnen Höfen sowie die zahlreichen Spiel- und Erlebnisangebote für die vielen Kindern (Waldschule, Jugendclub, Ponyreiten, Spiele auf den Höfen etc.). Klemke: „Damit wurde ein weiteres Ziel des Bürgervereins, gerade jungen Familien, die sich immer mehr in Groß Schönebeck ansiedeln bzw. aus der Stadt hierher zurückkehren, für das Leben auf dem Dorf attraktive Angebote zu machen, ein weiteres Mal erreicht. So viele Kinder wie an diesem Tag der Offenen Höfe habe ich seit langem nicht mehr gesehen.“

Ein Filmbericht des Ostdeutschen Fernsehens odf (Eberswalde) zum Tag der Offenen Höfe in Groß Schönebeck findet sich im Archiv des odf unter http://www.m.odftv.de/news_barnim/Tag_der_offenen_Hoefe-21097.html.

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Glückwunsch 300 Jahre Böhmerheide

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Mit einem geschmückten Kremser mit Trecker kam der Bürgerverein Groß Schönebeck am 14. Juni zum Geburtstagsfest von Böhmerheide an den Weißen See. Zu den Klägen der Bläser der "Original Schorfheider" übergab Ortsvorsteher Achim Buhrs den Nachbarn in der Schorfheide in Abspielung auf die Entstehungsgeschichte des Ortes einen historischen Pflug. Auf dem Traktor saß dabei mit Jürgen Bohm ein Nachkomme der traditionsreichen Bauernfamilie, denen Böhmerheide seinen Namen verdankt. Aufgearbeitet und gestiftet wurde der Pflug von dem neugewählten Mitglied der Schorfheider Gemeindevertretung Andreas Zeidler aus dem Bürgerverein, der für die Liste "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft" zusammen mit Klaus Diezel auch für die Wahrnehmung der Interessen von Böhmerheide angetreten ist.

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Kandidatenvorstellung zur Kommunalwahl: Forderung nach mehr Transparenz und Teilhabe bei den Entscheidungen der Gemeinde

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Beim Dorfstammtisch des Groß Schönebecker Bürgervereins hatten die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag auf dem Traditionsbauernhof von Jürgen Bohm die einzige Möglichkeit, die Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat und die Gemeindevertretung kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren 12 Bewerberinnen und Bewerber vom Bürgerbündnis "WIR für Böhmerheide, Groß Schönebeck, Klandorf und Schluft", dem Bündnis Schorfheide, der SPD und der Linken. Nicht erschienen war der FDP-Kandidat.

Ortsvorsteher Achim Buhrs präsentierte eine beeindruckende Bilanz der Arbeit der letzten Legislaturperiode, die auch von der engen Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein und anderen aktiven Kräften im Ort geprägt war. Er beklagte aber, dass Mandatsträger aus dem Ortsbeirat und dem Gemeinderat aus Groß Schönebeck sich weder durch Beteiligung an den Sitzungen noch durch aktive Teilnahme an den Aktionen und Veranstaltungen im Ort bemerkbar gemacht hätten. Buhrs wie auch andere Bewerber aus dem Bürgerbündnis "WIR" und der Linken beklagten die Übermacht des Bündnisses Schorfheide in der Gemeindevertretung, die eine Beteiligung anderer politischer Kräfte an der Beratung und Entscheidung anstehender Themen unmöglich mache. Insbesondere das Fehlen eines Finanzausschusses im Gemeinderat, aber auch die fehlende frühzeitige Einbeziehung der bestehenden Ausschüsse mache diese zu reinen Akklamationsorganen des Bündnisses Schorfheide.

Hauptanliegen aller Kandidaten war der Erhalt der Schule im Ort, die Perspektiven für die Jugend und die Frage von ortsnahen Arbeitsplätzen. Kitaleiterin Ilona Schönfeldt, Mitglied im Ortsbeirat und WIR-Kandidatin, wies auf den hohen Anteil von Frühförderkindern in ihrer Kindertagesstätte und von Kindern aus sozial schwachen Familien hin und machte zugleich auf den hohen Anteil von Senioren im Ort aufmerksam. Auch für die müsse man, wie z.B. mit der Demenz-Selbsthilfegruppe des Bürgervereins, Voraussetzungen für einen auch im Alter lebenswerten Ort schaffen. Die Geschäftsfrau und WIR-Kandidatin Heidi Lingner bestätigte, dass sich in ihrem Geschäft sehr deutlich die schwierige Einkommenssituation der Kundschaft mit dem finanziellen Auf und Ab um den Monatsersten und in den Jahreszeiten wiederspiegele.

Rainer E. Klemke, Sprecher des Bürgervereins, begrüßte die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Es sei gut für den Ort, wenn in allen politischen Gruppierungen Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort vertreten sind und sich engagierten. Er verwies darauf, dass es noch vor wenigen Monaten so aussah, als würden nicht genügend Kandidaten für die Mandate im Ortsbeirat und im Gemeinderat für Groß Schönebeck zur Verfügung stehen, was aber nun durch die ortsübergreifende Initiative der "WIR"-Bürgerbewegung gesichert ist und die Groß Schönebecker jetzt mit ihren jeweils drei Stimmen Wahlmöglichkeiten für Kandidaten ihres Vertrauens haben.

Mit Blick auf die anwesenden Vertreter aus Böhmerheide und Schluft betonten Achim Buhrs und andere WIR-Kandidaten wie der Lehrer Andreas Zeidler den Willen der engen Zusammenarbeit mit den unmittelbaren Nachbarorten Schluft, Böhmerheide und Klandorf und verwiesen u.a. auf das gemeinsame Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins. Bündnis-Kandidat und SAG-Geschäftsführer Olaf Pieper, der auch für den Kreistag antritt, sagte zu, sich für mehr Transparenz bei den Entscheidungen in der Gemeinde einzusetzen und betonte seinen Willen zur Zusammenarbeit, wie auch der Linken-Kandidat Ulrich Jacoby aus Böhmerheide, der die neu entstandene Bürgerbewegung in Groß Schönebeck als Möglichkeit begrüßte, "David zu sein" und die eingefahrenen Strukturen in der Gemeinde aufzubrechen und, wie WIR-Kandidat Jürgen Jobczyk es formulierte "den Finger in die Wunde zu legen".

Projektentwickler und Neubürger Thomas Stroedter (SPD) betonte seine Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit den anderen Kräften im Ort und im Falle der Wahl auch seine aktive Präsenz in den Gremien. Jürgen Bohm, WIR-Kandidat, Inhaber des Traditionsbauernhofes und langjähriger Feuerwehrortswehrführer warb für den Erhalt und die Neubegründung ländlicher Traditionen, wie sie mit den Festen des Bürgervereins und des Ortsbeirates wieder auf den Weg gebracht worden seien.

Abschließend bezeichneten die Teilnehmer der Veranstaltung es als gut, weil die Kandidaten der unterschiedlichen Gruppierungen untereinander sowie mit den erschienenen Bürgerinnen und  Bürger ins Gespräch gekommen und ihre Positionen ausgetauscht hätten, was für die weitere Zusammenarbeit nur sinnvoll sein könne. Die Gäste bezeichneten den Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten als sehr hilfreich für ihre Wahlentscheidung. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Jörg Mitzlaff, bedauerte, dass doch vergleichsweise nur Wenige der in allen Haushalten verteilten Einladung Folge geleistet und diese einzige Möglichkeit der umfassenden Information zur Kommunalwahl in Groß Schönebeck genutzt hätten.

Mehr unter:

http://www.grossschoenebeck.de/umgebung/gemeinde-schorfheide.html