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  • storch
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  • kleiner glasow see
  • Ortseingang, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Die Dorfkirche, (c) Klaus Wackulat
  • Gevatter Storch in der Ernst Thälmann Straße 18, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Sommer in Groß Schönebeck, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schule, (c) Klaus Wackulat
  • Das Jadgschloss, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schorfheide, (c) Astrid Kuckartz
  • Die Heidekrautbahn, (c) Klaus Wackulat
  • Der kleine Glasowsee, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
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Wieviel Sparkasse muss sein?

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Viele Ehrenrunden drehte der blaue Roburbus des rbb am 10. Februar 2017 in unserem Dorf.

Auf Initiative von Rainer Klemke, vom Bürgerverein und unserem Ortvorsteher Achim Buhrs kam der beliebte Bus vom Nachrichtenmagazin des rbb "Brandenburg-Aktuell" zu uns ins Dorf. Rund 70 Bürger erwarteten den Bus mit selbstgefertigten Plakaten. Es wurden Gespräche mit den Initiatoren und den Sparkassenkunden im Ort und aus der Umgebung geführt.

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Jetzt weiß es ganz Brandenburg, unser Dorf kann kämpfen

Zum 5-Minuten Film:

http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/7plus/kampf-um-sparkasse.html

Und der Kampf hat gerade erst begonnen.

Anders kann man das Ergebnis des Gesprächs mit Frau Borreck-Ratzel, einer der stellvertretenden Sparkassenvorstände gar nicht interpretieren. Sie war als einzige Vertreterin der Sparkasse bereit, auf die Fragen der Journalisten zu antworten.

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Nicht Menschen, sondern "Die Zahlen", haben entschieden, dass sich eine Sparkasse in dem Flächenland West-Schorfheide nicht mehr lohnt.

Ein Einzugsgebiet von 5.000 Menschen soll von der Versorgung mit Bankdienstleistungen abgeschnitten werden. Touristen sind da noch nicht mitgerechnet.

Höchste Zeit, dass wir Bürger die Sparkasse daran erinnern, dass Sie ein Öffentlich-rechtliches Kreditinstitut sind.

Das heißt, die Vorstände haben den öffentlichen Auftrag, den Zahlungsverkehr für alle Bürger sicherzustellen. Sie dürfen zwar Gewinn machen, gerne auch viel Gewinn, aber wenn der Gewinn auf Kosten der Versorgung geht, dann hat die Versorgung vorrang, so steht es im Brandenburgischen Sparkassengesetz (PDF)

Doch wieviel Versorgung mit Sparkassen-Dienstleistungen muss sein? Können wir 5.000 Menschen zumuten, 30km zu fahren um einen Scheck einzulösen? Brauchen 2.000 Dorfbewohner nur einen Automaten, oder auch einen Ansprechpartner, der beim Ausfüllen des Überweisungsträgers helfen kann?

Diese Fragen zu beantworten, liegt in der Verantwortung des Verwaltungsrates der Sparkasse. Dieser Verwaltungsrat kontrolliert den Sparkassenvorstand, also auch Frau Borreck-Ratzel.

Und wer sind diese Mitglieder? Das sind unsere gewählten Volksvertreter im Kreisrat Barnim:

  • Landrat Bodo Ihrke (SPD)
  • Prof. Dr. Alfred Schultz (DIE LINKE)
  • André Guse (CDU)
  • Uwe Liebehenschel (CDU)
  • Alexander Horn (DIE LINKE)
  • Thomas Strese (Freie Wähler)
  • Brigitte Brandenburg (SPD)

u.a.

Liebe Kreistagsabgeordneten, im Kreistag in Eberswalde: "Wieviel Sparkasse muss sein?". Was ist uns eine ländliche Versorgung mit Geldverkehr-Dienstleistungen Wert? Diese gesellschaftlichen Fragen müssen wir beantworten. Ganz konkret für unseren Ort müssen wir uns die folgenden Fragen beantworten:

  1. Wie viele Kunden hat die Filiale Groß Schönebeck?
  2. Wie oft wird der Bankautomat in Groß Schönebeck genutzt?
  3. Was kostet eine Sparkassenfiliale mit reduzierten Öffnungszeiten mit 1-2 Mitarbeitern vor Ort?
  4. Was kostet ein Sparkassenautomat für Ein- und Auszahlungen und Kontoauszügen?
  5. Ab wann rechnet sich eine Filiale schon rein Volkswirtschaftlich, wenn dafür Fahrzeit und Fahrtkosten der Menschen von und zur Sparkassen eingespart werden können?
  6. Wie hoch ist der Nutzen für die örtliche Wirtschaft, wenn Kunden vor Ort Zugang zum Geldverkehr haben?

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Sparkassen werden in ganz Deutschland geschlossen, aber auch in ganz Deutschland wehren sich die Menschen dagegen. Es geht nicht nur um die Sparkassen, es geht auch um ein lebenswertes Leben auf dem Lande, dass eben nicht von den Großstädten und Ballungsräumen abgehängt werden darf. Hier ist eine Grenze überschritten, und wir werden das nicht zulassen.

Joerg Mitzlaff
Vorsitzender Bürgerverein Groß Schönebeck

 

PS: Liebe Frau Borreck-Ratzel, wir laden auch Sie herzlich zu weiteren Gesprächen zu uns nach Groß Schönebeck ein. Ich garantiere Ihnen, dass Sie bei uns nicht bei minus 10 Grad und pfeifendem Ostwind vor unserem Bürgerhaus stehen bleiben müssen, wenn wir Ihre Fragen beantworten.

 

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Faschingslauf 2017

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Kostümsierger beim diesjährigen Faschingslauf des Bürgervereins am Festplatz Kastanienweg war zweifelsfrei dieses Damenterzeitt. Bei ruhigem Winterwetter starteten am 12. Februar 2017 große und kleine Läufer über die Distanzen 800, 2500, 5000 und 10000 m auf dem Groß Schönebecker Biathlon-Parcour.

Über die 800m-Strecke setzte sich Nele Rex vor Lena Blankenburg und Marin Röper durch.

Auf der 2500m-Strecke siegt souverän Jamie Röper, während sich seine Verfolger Yenni Koch und Rut Koch zunächst abseits der Strecke verliefen.

Bei der 5000-Strecke siegte Florian Riegel vor Susan und Jens Röper und über die 10000m-Distanz kam Christinan ? und Philip Koch vor Daniel Rex durchs Ziel.

Anschließend erhielten die Teilnehmer eine Medaille und konnten sich einen kleinen Preis aussuchen. Kati Severin versorgte alle Teilnehmer zu Cappuchino, Tee und heißer Suppe ein, was angesichts der anhaltendenen Kälte dankbar angenommen wurde.

Mit herzlichem Dank an alle Läufer und Helfer, insbesondere Thomas Wichmann und der Biathlon-Abteilung, und besten Genesungswünschen an den Organisator des Laufs, Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs, schloss Moderator Rainer E. Klemke die Veranstaltung und leitete zum anschließenden großen Winterfeuer mit DJ Wohnie über.

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Groß Schönebeck macht Front gegen Sparkassenschließung

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Mit diesem Plakat des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide e.V. protestieren die Kunden der Sparkassenfiliale in Groß Schönebeck gegen die für den 30. Juni 2017 angekündigte Schließung. Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs: "Mit der Sparkasse würde Groß Schönebeck eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen von Groß Schönebeck und den umliegenden Ortschaften verlieren. Dieser Kahlschlag einer Einrichtung des Kreises Barnim mit Billigung des Landrates bedeutet einen Anschlag auf die Attraktivität ländlichen Lebens und die Überlebensfähigkeit der ländlichen Struktur."

Am Freitag, den 10. Februar 2017 um 11 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger von Groß Schönebeck mit dem blauen Robur-Bus des rbb für den Erhalt der Sparkasse im Ort demonstriert und sind dann mit dem Bus nach Eberswalde zur Sparkassenzentrale gefahren, um dort mit der stellvertretenden Sparkassenchefin zu diskutieren. Landrat und Sparkassenverwaltungsratschef Bodo Ihrke hatte zwar Zeit für ein Interview mit dem rbb, nicht aber für ein Gespräch mit seinen Bürgerinnen und Bürgern.

Den aktuellen Film-Bericht dazu finden sie hier:

 

http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20170209_1930/auf-dem-land-sterben-banken-aus.html#top

und

http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/7plus/kampf-um-sparkasse.html

und bei Antenne  Brandenburg unter:

http://www.rbb-online.de/studiofrankfurt/beitraege/2017/02/gross-schoenebeck-protestiert-gegen-sparkasse.html

 

Alle Kunden sollen zur Sparkasse weite Wege (und Kosten) auf sich nehmen, anstatt dass diese bei ihren Kunden bleibt.

 

 

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Jahresempfang des Ortsbeirats

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs hatte eingeladen und viele Vertreter von Vereinen, Betrieben und Einrichtungen kamen zum ersten Jahresempfang des Ortsbeirats von Groß Schönebeck am 26. Januar 2017 auf den Traditionsbauernhof von Jürgen Bohm.

Buhrs blickte zurück auf die Bewerbung des Dorfes im Landeswettbewerb "Dorf mit Zukunft", bei dem Groß Schönebeck nach dem Gewinn im Barnim bis in die Endauswahl auf Landesebene gekommen war. Das sei ein Aufbruchssignal gewesen, das vieles im Dorf in Gang gesetzt habe, was Ortsbeirat und Bürgerverein in der Folge gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Nun - so Buhrs - richte man u.a. jedes Jahr mit großem Publikumszuspruch neun Feste aus - vom Neujahrslauf über den Tag der Offenen Höfe bis zum Weihnachtsmarkt. Es seien vielfältige neue Kontakte und Kooperationen entstanden und auch die Aufnahme von Geflüchteten mit der Gründung des Willkommensteams des Bürgervereins habe Menschen aus dem Dorf zu gemeinsamem Tun zusammengeführt, die sich zuvor noch nicht kannten

Daran schloss der Sprecher des Willkommensteams, Rainer E. Klemke, mit einem Bericht zu dessen Arbeit an, die bereits mit mehreren Auszeichnungen auf Gemeinde-, Kreis-, Landes- und Bundesebene gewürdigt worden ist. Im Mittelpunkt der Arbeit stehe derzeit die Ermöglichung des beruflichen Einstiegs der Neubürger*innen und da nach wie vor der Spracherwerb und dessen Ausbau. Klemke bedankte sich bei allen Einrichtungen, Personen, Paten und Patinnen im Dorf und den benachbarten Ortsteilen, die diese Arbeit mittragen und unterstützen, vor allem Ortsvorsteher Buhrs dankte er für dessen stets präsente Hilfe.

Als Projektleiter des Krumbachjahres gab Klemke eine Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen, insbesondere den Festakt zum 100. Geburtstag des Sandmännchendichters am 1. April 2017 um 14 Uhr in der Kirche sowie den thematischen Schwerpunkt des Tages der Offenene Höfe am 11. Juni 2017, für den man Antenne Brandenburg als Medienpartner und Joana Jambor als Moderatorin habe gewinnen können. Bis dahin werde das Wandbild in der Schlufter Straße sowie der von der Gemeinde finanzierte Themenweg mit Text- und Bildtafeln zu Motiven und Texten aus dem vielfältigen Schaffen des meistgelesenen Kinderbuchautors der DDR, der auch heute noch hohe Auflagen erfährt, fertig gestellt sein.

Schorfheidebürgermeister Uwe Schoknecht würdigte das vielfältige bürgerliche Engagement in Groß Schönebeck und die neu begründeten Traditionen, die das dörfliche Leben bereichern und die Menschen zueinander führen würden. Gerade in einer Zeit, da vieles in der Welt im Umbruch sei und auch mit der nicht unproblematischen Kreisreform im Land Brandenburg Veränderungen anstehen, sei es wichtig - wie z.B. bei so einem Neujahrsempfang - miteinander zu reden, Kontakte zu pflegen und zu vertiefen und gemeinsame Ziele zu entwickeln.

Bevor man zu geselligen Teil des Abends bei einem Imbiss und dem Gespräch untereinander überging, wies Ortsvorsteher Buhrs noch auf den engagierten Widerstand gegen die Schließung der Sparkassenfiliale hin, wo es nach der Online-Petition nun ein Gespräch am Runden Tisch am 2. Februar und eine Fahrt mit dem Blauen Bus von rbb-Brandenburg Aktuell am 10. Februar um 11 Uhr von Groß Schönebeck zum Sitz der Sparkasse in Eberswalde gibt, um dort mit dem Landrat Ihrke und dem Sparkassenvorstand erneut zu verhandeln.

Stellvertretend für die aktiven Ehrenamtler des Ortes übergab Buhrs Blumen als Zeichen der Anerkennung an Renate Heusinger-Trappen für das Team der TAFEL, die bedürftige Alt- und Neubürger mit Lebensmitteln versorgt, an Jürgen Bohm, der seinen Traditionsbauernhof als Mittelpunkt des dörflichen Lebens und der Tradition bäuerlichen Schaffens zur Verfügung stellt sowie an Rainer E. Klemke für dessen vielfältiges Engagement und seine Hilfestellungen für Ortsbeirat und Bürgerverein.

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