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  • kleiner glasow see
  • Ortseingang, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Die Dorfkirche, (c) Klaus Wackulat
  • Gevatter Storch in der Ernst Thälmann Straße 18, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Sommer in Groß Schönebeck, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schule, (c) Klaus Wackulat
  • Das Jadgschloss, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schorfheide, (c) Astrid Kuckartz
  • Die Heidekrautbahn, (c) Klaus Wackulat
  • Der kleine Glasowsee, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
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Petition "Erhalt der Waldschule"

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Auf der Plattform openPetition werden die Unterschriften gegen die Schließung und für den Erhalt unserer Waldschule gesammelt (siehe Offener Brief unten).

Bitte unterschreiben Sie und leiten Sie den Link an möglichst viele Mitmenschen weiter:


https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-schliessung-und-fuer-den-erhalt-der-waldschule-jaegerhaus-gross-schoenebeck

Sie können auch die Unterschriftenliste ausdrucken, damit Unterschriften analog sammeln und diese in den Briefkasten des Bürgervereins an der Alten Schmiede werfen!

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Offener Brief an Herrn Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

Betreff: Schließung der Waldschule „Jägerhaus“ in Groß Schönebeck

Sehr geehrter Herr Minister Vogel,

mein Name ist Andreas Zeidler, bin Grundschullehrer in einer Schule in Templin und ehrenamtlich als Ortsvorsteher in dem Ortsteil Groß Schönebeck in der Gemeinde Schorfheide tätig. Ich schreibe hier im Namen aller Einwohner unseres schönen Ortes. Groß Schönebeck wird auch als „Tor zur Schorfheide“ bezeichnet. Die Menschen, die hier leben haben also einen besonderen Bezug zur Natur und dem Wald. Wir sind froh, dass wir unseren Kindern diese Landschaft zeigen und erklären können. Mit dabei ist jeher unsere schöne Waldschule. Dort erfahren die Kleinen unter Anleitung der Waldpädagogen und Waldpädagoginnen alles über den Wald und deren Lebewesen, sowie über die Bewirtschaftung des Waldes und die Nutzung als nachhaltige Ressource. Weiterhin bietet unsere Waldschule Waldralleys, Walderlebnistage, einen Walderlebnispfad und die wunderschöne Hirsch-Erlebniswelt. Außerdem gibt es dort eine Lagerfeuerhütte, in der die Kinder in gemütlicher Runde plaudern können.

Mit großer Bestürzung mussten wir am 07.12.21 erfahren, dass unsere Waldschule geschlossen werden soll. In der Bevölkerung stieß das auf Wut und sehr großes Unverständnis. Im Ort befindet sich eine Grundschule und eine Kita. Die Kinder beider Einrichtungen gehen immer sehr gerne dort hin. Außerdem kommen zahlreiche Schulklassen aus ganz Brandenburg und sogar aus Berlin, um etwas über den Wald und die Forstwirtschaft zu erfahren. Die verkehrstechnische Lage der Waldschule ist perfekt. Mit der Heidekrautbahn erreichen die Besucherinnen und Besucher unseren schönen Ort im Handumdrehen. Auch bei unseren Events im Ort, wie beim Brauchtumsfeuer am „Tag der deutschen Einheit“ oder beim Weihnachtsmarkt ist die Waldschule dabei. Dann basteln die Kinder mit Naturmaterialien oder bauen Nistkästen für Vögel. Alles mit Hilfe der Waldpädagogen und Waldpädagoginnen. Dabei lernen die Kinder den Bezug zur Natur kennen und auch das handwerkliche Geschick wird dabei gefördert. So geht Spaß und Bildung Hand in Hand.

Ich frage Sie: Warum wird die Öffentlichkeitsarbeit der Forst immer weiter abgebaut? Mir ist klar, dass Öffentlichkeitsarbeit kein Geld bringt, aber geht es nur noch um wirtschaftliche Interessen? Ist es egal, dass die zukünftige Generation nichts mehr über den Naturraum Wald erfährt? Ich merke es selbst als Lehrer in der Schule, dass viele Kinder eine Fichte nicht von einer Kiefer unterscheiden können. Das ist traurig. Umweltbildung unserer Kinder und nachhaltige Entwicklung sollten vor wirtschaftlichen Interessen stehen. Nur so kann die nächste Generation zukünftig weise entscheiden. Der Ortsbeirat von Groß Schönebeck, die Kita „Borstel“, der Bürgerverein Groß Schönebeck und der Förderverein der „Kleinen Grundschule Groß Schönebeck“ sowie alle Einwohner bitten Sie inständig. Lassen Sie nicht zu, dass dieser Standort „Waldschule Groß Schönebeck“ geschlossen wird! Groß Schönebeck hofft auf Ihre tatkräftige Unterstützung. Denken Sie als Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg an die Zukunft und setzen sich für den Erhalt der Waldschule Groß Schönebeck ein. Ich bitte Sie um eine rasche Antwort bezüglich unseres Anliegens, da die Zeit drängt.

Freundliche Grüße sendet

Ortsvorsteher Andreas Zeidler

Kita-Leiter Tobias Biermann

Bürgervereinsvorsitzender Joerg Mitzlaff

Fördervereinsvorsitzende der „Kleinen Grundschule Groß Schönebeck“ Anke Kieback

 

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Weihnachtszeit 2021

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

Der Bürgerverein wünscht allen Groß Schönebeckern eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit.

Schenken wir uns gegenseitig Zeit und Aufmerksamkeit.

Lassen wir die Lichter erstrahlen und unseren Herzen und in unseren Häusern.

 

Bürgerhaus2021 Klein

(cc) Bürgerhaus 1. Adent 2021

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Ein berühmter Sohn unseres Dorfes: der jüdische Arzt Julius Preuß

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

 

 

Kai-Alexander Mosle hat darauf aufmerksam gemacht und ich bin dem nachgegangen. Auf den Autor des Standardwerkes talmudischer (also alttestamentarischer) Medizin, den in unserem Dorf geborenen Virchow-Schüler Julius Preuß. Noch heute ist sein Werk rund um den Globus als Lehrmittel im Einsatz und der Autor hochverehrt:

Julius Preuss, *05. September 1861 (Groß-Schönebeck); + 23. September 1913 (Berlin)

Geboren im brandenburgischen Groß-Schönebeck, studierte Julius Preuss Medizin in Berlin. Nach seiner Promotion bei Rudolph Virchow (1821-1902), praktizierte Preuss zunächst vier Jahre in Prenzlau. Danach ließ er sich als Arzt in Berlin nieder. 

Julius Preuss erforschte wissenschaftlich die Probleme der biblischen und talmudischen Medizin. Seine erste Veröffentlichung über die hebräische Medizin und jüdische Mediziner findet sich in Virchow’s Archiv, Band 138: “Der Arzt in Bibel und Talmud” (1894). Zu diesem Themenkreis verfasste er in den folgenden Jahren eine große Anzahl von Aufsätzen in wissenschaftlichen und literarischen Fachzeitschriften. Diese Arbeiten wurden 1911 in seinem berühmtesten Werk „Biblisch-talmudische Medizin. Beiträge zur Geschichte der Heilkunde und der Kultur überhaupt.“ veröffentlicht. Das Buch wurde zu dem klassischen Nachschlagewerk und ist bis heute das einzige wissenschaftliche Werk, welches die Existenz einer eigenständigen Medizin in der jüdischen Kultur belegt. Es gehört auch heute noch zur Standardliteratur der Medical School of New York. 

1913 verstarb Julius Preuss im Alter von 52 Jahren. Er wurde auf dem orthodoxen Teil des Weißenseer Friedhofs in Berlin beerdigt. Seine Grabinschrift lautet: Arzt, nicht für mich.

Der Text ist der berlinHistory.app entnommen, die anlässlich von 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland das jüdische Leben in Berlin mit Biografien und Interviews sowie jüdischen Orten Geschichte und Gegenwart von Jüdinnen und Juden nachzeichnet.

 

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