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  • kleiner glasow see
  • Ortseingang, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Die Dorfkirche, (c) Klaus Wackulat
  • Gevatter Storch in der Ernst Thälmann Straße 18, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Sommer in Groß Schönebeck, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schule, (c) Klaus Wackulat
  • Das Jadgschloss, (c) Klaus Wackulat
  • Die Schorfheide, (c) Astrid Kuckartz
  • Die Heidekrautbahn, (c) Klaus Wackulat
  • Der kleine Glasowsee, (CC-BY) Bürgerverein Groß Schönebeck
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Musikalischer Bittgottesdienst für die Ukraine

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Zahlreiche Bürger*innen aus der Gemeinde Schorfheide feierten am 20. März einen Bittgottesdienst in der Immanuelkirche in Groß Schönebeck. Übersetzt ins Ukranische von Alina Matthies, die mit ihrem Mann in Zerpenschleuse die dort untergebrachten ukranischen Flüchtlinge betreut, führte Pfarrerin Sabine Müller durch die Veranstaltung, an der auch 12 Geflüchtete teilnahmen, die auf dem Traditionsbauernhof von Jürgen Bohm untergebracht sind. Ortsvorsteher Andreas Zeidler hieß die Ukrainerinnen Und Ukrainer willkommen und dankte Jürgen Bohm und Gert Schüler, Familie Grete aus der Mühlenstraße (die eine fünfköpfige Familie aufgenommen haben), dem Gut Sarnow und allen Helfern und Unterstützern, die Spenden und Sachspenden sammeln.

Solche Spenden können Mittwochs von 17 bis 18 Uhr und Sonnabends von 11 - 13 in den ehemaligen Räumen der TAFEL neben dem Bauhoif in der Ernst-Thälmannstr. abgegeben werden, von wo aus die verpackt über Lobethal an die ukranishce Grenze gebracht werden. Ebenfalls sammeltman in der Alten Joachimsthaler Str. 3 Sachspenden (wie haltbare Lebensmittel und Hygieneprodukte, Tiernahrung und Verbandszeug und Medizin) die auch driekt an die Grenze ausgeliefert werden.

Ron Randolf und Gert Schüler sangen Friedenslieder von George Harrison, und Udo Lindenberg

In der Predigt ging Sabimne Müller auf die aktuelle Situation ein:

 

"Es ist Passionszeit. Zeit vor Ostern. 7 Wochen, die viele Menschen nutzen, um zu verzichten, bewusster zu leben: keine Schokolade, keinen Alkohol, weniger Medienkonsum…was auch immer. Wie luxuriös uns das im Moment erscheint….und auch wie unwichtig.

Passion heißt Leiden. Und wer hätte gedacht, wie wörtlich Menschen dies in diesen Wochen erleben müssen: aufs Schlimmste leidend. Im Krieg, in Angst und Schrecken, auf der Flucht, frierend, hungernd, verletzt, sterbend. Auch unter uns sind Menschen, die dies erleben mussten. Jetzt sind sie hier, bleiben oder ziehen weiter…

Der Krieg in der Ukraine rüttelt uns in besonderer Weise auf. Nicht nur, weil er geographisch näher ist. Sondern weil wir erleben müssen, dass eine Weltordnung, die wir fest verankert glaubten, ins Wanken gerät. Das Sicherheiten fallen. Dass eine gemeinsame Ethik, Vereinbarungen, Verträge, friedliche Nachbarschaften aufgekündigt werden. Mit ungewissem Ausgang.

Und es fehlen die Worte. Zu sehen, welche Kriegsverbrechen tagtäglich begangen werden, bricht einem das Herz. Wir fühlen und hilflos, erschrocken… wie wird es weiter gehen?

Wachet und betet! Sagt Jesus im Angesicht seines Leidens, seines nahen Todes. Wachet und betet.

Doch die Jünger schlafen ein. Haben sie, haben wir, nicht genug gewacht? Haben wir den Frieden zu selbstverständlich genommen? Haben wir längst aufgehört über den Tellerrand zu schauen, weil wir nur noch uns, unseren Wohlstand, unsere Zufriedenheit, unsere Bedürfnisse sehen? Unser Mehl, unser Sonnenblumenöl? Haben wir längst aufgehört an Frieden in der Welt zu glauben und uns dafür einzusetzen?

Es geht jetzt nicht um uns. Erst einmal gilt unser Mitgefühl den Opfern. Den Flüchtlingen, die der Teil der wahrscheinlich größten Flüchtlingswelle seit dem 2. Weltkrieg sein werden. Ihnen gilt unsere Hilfe. Und die Hilfsbereitschaft ist groß, das ist gut zu sehen und zu hören. Wir können die Kräfte bündeln: die Kommune, Vereine, Paten, Gastgeber, Engagierte die gemeinsam überlegen: wo und wie kann geholfen und unterstützt werden.

Dazu brauchen wir Kraft und Hoffnung und den Glauben daran, dass Menschlichkeit einen Sinn macht, dass Vernunft siegen wird und nicht die zerstörerischen Kräfte unsere Weltordnung bestimmen, dass der Krieg ein Ende finden wird, ein Ende das den Namen FRIEDEN trägt. Selig sind die Frieden stiften….sie werden Gottes Kinder heißen."

Im Anschluss wurden für die Unterstützung der Flüchtlinge  670 € gesammelt und vor der Kirche gemeinsam Marlene Dietrichs Lied "Sag mir, wo die Blumen sind" gesungen.

Spenden für die Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge können auch steuerlich absetzbar auch auf das Konto des Bürgervereins unter dem Stichwort "Flüchtlinghilfe" eingezahlt werden. Diese Mittel werden zur Unterstützung der Flüchtlinge hier in der Schorfheide eingesetzt.

 

Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide e.V.
IBAN: DE45 1705 2000 0940 0048 28 BIC: WELADED1GZE

 

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Aufruf der Stiftung Lobetal

Geschrieben von Jörg Mitzlaff am . Veröffentlicht in Aktuelles

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Was wird derzeit konkret benötigt?
Medikamente (mindestens noch 3 Monate haltbar, insbesondere
Schmerzmittel, Antibiotika, Herz-Kreislaufmittel)
Isomatten, Decken, Kissen, Bettzeug, Schlafsäcke (in guter und sauberer
Qualität)
Verbandszeug ( Mullbinden, Elastikbinden, Kompressen usw.)
Lebensmittel, die mindestens 3 Monate noch haltbar sind: Haferflocken,
Kaffee, Tee(-beutel), Rosinen, Nüsse, Knäckebrot, Gebäck, Schokolade, Reis,
Nudeln, Fertiggerichte in Dosen
mit Öffnungslasche )
Hygieneartiklel wie Feuchttücher, Creme, Duschgel, Deo, Rasierer, Binden,
Tampons, Seife (keine Sprühdosen)
Funktionsfähige Powerbanks (und/oder Notstromaggregate)
Wasserfilter
Warme Winterbekleidung


Die Spenden können abgegeben werden


in der Ernst-Thälmann-Straße (links neben dem Bauhof, ehemalige „TAFEL“)
in Groß Schönebeck


mittwochs 17-18 Uhr, samstags 11-13 Uhr


Für die Abholung bei Ihnen zu Hause oder Sonderabgabetermin rufen Sie bitte unter
0176 60 18 15 10 (Dagmar Ahlhelm) oder 0171 78 19 048 (Jürgen Bohm)
an.


Es handelt sich um eine Sammlung zur Unterstützung der Stiftung Lobetal.


Die Ukraine-Hilfe Lobetal unterstützt seit 24 Jahren die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Der ehrenamtlich arbeitende Verein bringt Hilfsgüter mit meist ukrainischen Fahrern
unmittelbar vor Ort und verteilt diese über ein gewachsenes Netzwerk.#


Spenden können dort auch direkt abgegeben werden:
Mo-Sa von 8-16 Uhr, So von 13-17 Uhr,
Bodelschwingstraße 5, 16321 Bernau, OT Lobetal.


Hier können Sie Geld spenden
Dieses Geld wird verwendet für : Transporte, Lebensmittel, Arzneimittel, Notstromaggregate,
cura hominum e.V
KD-Bank eG
IBAN DE17 3506 0190 0808 0808 00
SWIFT/BIC GENO DE D1 DKD
Kennwort: Nothilfe


Oder per Paypal Geld senden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Sägemeister: Dank an Feuerwehr und Helfer

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Die Winterstürme Zeynep und Antonia haben in der letzten Woche auch in Groß Schönebeck gewütet. Zum Glück gab es wohl keinen Personenschaden und bis auf ein Hausdach und einigen Dachziegeln, Zäune und andere "Flugobjekte" keine größeren Schäden im Dorf. Anders sieht es bei dem Baumbestand im Dorf und den umliegenden Wäldern aus. Bei einem Rundgang durch das Dorf und drum herum habe ich bei 120 am Boden liegenden Bäumen aufgehört zu zählen. Da wird die Forst auch noch auf lange Zeit zu tun haben, den Wald aufzuräumen.

Hier hat der Sturm an der Ecke Schlufter Str./Kastanienweg zugeschlagen

Die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Schönebeck und viele Helfer haben quasi rund um die Uhr die Straßen und Wege freigeräumt und in der Nachbarschaft geholfen entwurzelte oder abgebrochene Bäume zu beseitigen und die Straßen und Wege freizuhalten, damit der Versorgungs- und Berufsverkehr von und nach Groß Schönebeck durchkommen konnte.

Viele Waldwege wurde auch schon passierbar gemacht.

Der Bürgerverein dankt allen Beteiligten von Feuerwehr und Nachbarn ganz herzlich für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz, der dafür gesorgt hat, dass das Leben im Dorf fast ungehindert weitergehen konnte. Es ist wunderbar, dass wir uns gerade in solchen Notlagen unbedingt auf eine solche zuverlässige Hilfe stützen können!

Wohl dem, der noch mit Holz heizen kann und nicht auf die explodierenden Gaspreise angewiesen ist. Heizmaterial liegt ja nun in Hülle und Fülle bereit!

 

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Unterschriften Waldschule an Landtag übergeben

Geschrieben von Rainer Klemke am . Veröffentlicht in Aktuelles

Orstvorsteher Andreas Zeidler überreicht am 7. Februar 2022 vor der Waldschule symbolisch die bis dahin auf 5.027 angewachsenen Unterschriften zum weiteren Betrieb der Waldschule in Groß Schönebeck an den Landtagsabgeordneten Hardy Lux (SPD), der sie in die Sitzung des Landwirtschafts- und Umweltausschusses des Landtags am 9. Februar 2022 mitnehmen wird. Dort steht der Antrag der Koalitionsparteien (SPD, CDU udn Grüne) auf der Tagesordnung, der die Zahl der in der Brandenburger Forst Tätigen auf 1.300 festlegen soll, womit auch die Sicherung der Waldschulen nicht nur in Groß Schönebeck, sondern in ALLEN Landkreisen des Landes sichergestellt werden soll. Das neue Forstkonzept bedarf noch der formellen Beschlussfassung im Landtag, aber sowohl der zuständige Minister Vogel (siehe unten), die Kolaitionsparteien wie auch die Oppositionsparteien Die Linke und Freie Wähler haben sich bereits zustimmend zum Erhalt der Waldschulen geäußert.

Ortsvorsteher Andreas Zeidler bedankte sich bei allen Unterstützer*innen der Petition, bei den Mitgliedern des Gemeinderates und des Kreistages sowie beim Bürgerverein dafür, dass es mit ihrer Hilfe gelungen ist, das Thema Waldschulen in die öffenliche Wahrnehmung sowie auf die Tagesordnung des Landtages zu heben und bei den Landtagsabgeordneten und Minister Vogel, dass sie das Bürgerbegehren aufgenommen haben, um auch in Zukunft und verstärkt unseren Kindern und Jugendlichen im Zeichen des Erhalts der Artenvielfalt und des Klimas zu vermitteln, welche Bedeutung der Wald und die Natur für die Existenzgrundlagen unseres Lebens haben.

Zeidler und unsere Waldpädagogin Iris Spranger kündeten an, dass - sobald die endgültigen Beschlüsse im Landtag gefallen sind - die Sicherung unserer Waldschule mit einem Waldschulfest mit allen Unterstützer*innen gefeiert werden soll.

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